Ach du grüne Neune!

Was wachsen da für Kräuter an den Visselseen?

Üppiger geht es kaum, der regnerische Mai sorgt für so reichliches Kräuterwachstum, dass es eine wahre Freude ist. Die Gelegenheit unserem Corona geplagten Körper zu neuem Schwung zu verhelfen. Grün steht für Leben, Natur, Zufriedenheit, Glück und Hoffnung. Daran können wir uns auch ganz kostenfrei satt sehen und die Seele auftanken.

Die Neun gilt als Zahl der Vollkommenheit. „Ach du grüne Neune“ kennen wir als Ausdruck, wenn das Maß voll ist. Außerdem sind es etwa 9 Kräuter, die im unmittelbaren Umfeld jedes Menschen leise vor sich hinwachsen – in der Hoffnung uns mit Vitaminen, Mineralien und lebenswichtigen Pflanzenstoffen vollkommen versorgen zu dürfen. Sie schenken sich uns, sozusagen. Sehen wir sie heute mal nicht als lästiges Unkraut an, sondern als Geschenk von Mutter Natur.

Schon Hippokrates sagte: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein“

Jetzt stehen zum Beispiel diese Kräuter zur Ernte im NaSchpark bereit:
Sauerampfer, Vogelmiere, Taubnessel, Gundermann, Giersch, Spitz-und Breitwegerich, Schafgarbe, Brennnessel, Knoblauchrauke, Gänseblümchen, Klebriges Labkraut.

Wildkräuterquark Rezept für Grünfinken und Seewiesenfeen

  • von jedem Kraut eine Hand voll
  • eine Zehe Knoblauch mit etwas Salz zerdrückt
  • eine klein geschnittene Paprika
  • 500 g Magerquark
  • drei Esslöffel Olivenöl
  • etwas Pfeffer, Zitrone und Honig nach Bedarf
  • alles verrühren und genießen

Schmeckt wunderbar zu neuen Kartoffeln!

Guten Appetit und liebe Grüße, Deine Natur!