Wir fordern dich heraus! (lecker)

Eine Woche lang regional einkaufen, kochen und essen

…für den bewussten Umgang mit der Natur und der Klimakrise, für genussvolles und gesundes Essen, für die Betriebe unserer Region und mehr Unabhängigkeit von den globalen Lieferketten, für die Qualität von Nahrungsmitteln.

Aktionswoche Regio Challenge vom 11. – 17. September

Wie in den Vorjahren laden wir dich ganz herzlich zur Regio Challenge ein: eine deutschlandweite Aktionswoche (siehe Regio-Challenge.de). Wir wollen uns eine Woche lang regional ernähren und uns der Herausforderung stellen, dies einen Schritt konsequenter zu tun, als wir es bisher getan haben. Dazu gibt es Veranstaltungen, die durch ihre Inhalte und das Gemeinschaftserleben unterstützen. Viele davon organisiert in Zusammenarbeit mit ackern & rackern. Wir freuen uns.

Häufig gestellte Fragen

Wir leben in einer landwirtschaftlich geprägten Region. Doch wie viele von unseren täglich gekauften Lebensmitteln kommt aus der Region? Der Blick in den normalen Einkaufskorb ist erschreckend. Nur selten sind Produkte wirklich im näheren Umkreis erzeugt worden. Die meisten Lebensmittel haben schon viele Kilometer auf dem Buckel ehe sie bei uns auf dem Teller landen. Dies gilt besonders für verarbeitete Produkte.

Bekannt ist die erschreckende Bilanz eines Erdbeerjoghurts. Werden Zulieferung und Verarbeitung mit berechnet, kommen für den Joghurtbecher nach einer Studie 9.115 km zusammen. Aber auch Gemüse und sogar unser Getreide kommen meist auf viel längeren Wegen zu uns, als wir vermuten. Im Brot vom örtlichen Bäcker ist selten nur regionales Getreide und das Gemüse kommt nicht nur im Winter oft aus südlichen Ländern.

Der ökologische Fußabdruck unserer Lebensmittel ist durch lange Transportwege und Verarbeitung schwer belastet. So wird unsere Ernährung zum wesentlichen Faktor für die Klimabeeinflussung. Ca. 20% der klimarelevanten Emissionen gehen auf das Konto der Lebensmittelerzeugung.

Du kannst eine regionale Schnippelparty mit Freund:innen machen. Wenn du im sozialen Bereich arbeitest, könntet ihr eine regionale Mahlzeit kochen. In der Schule kann das Thema aufgegriffen werden. Aber ihr könntet auch in eurem Betrieb eine Woche lang Snacks aus der Region für die Pause mitnehmen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Du kannst deiner Kreativität Raum geben.

Hier würden wir uns auch über Rückmeldungen mit weiteren Ideen freuen, die wir teilen dürfen, um andere zu inspirieren.

  • Gemeinsames Vorbereitungstreffen*
    01.09 | 16.30 Uhr, bei ackern & rackern, Riepholm 3
  • Radtour ins Salzmuseum Soltau
    09.09 | 14.00 Uhr, abfahrt vom Marktplatz Visselhövede
  • Harfenkonzert mit Picknick
    10.09 | 17.00 Uhr, am Visselsee beim Haus der Bildung
  • Sauerkraut selber machen
    13.09 | 18.00 Uhr, bei ackern & rackern, Riepholm 3
  • Gemüse-Schnippelparty zum Globalen Klimastreik
    15.09 | 16.00 Uhr, auf dem Marktplatz Visselhövede
  • Abschlusstreffen*
    17.09 | 17.00 Uhr, bei ackern & rackern, Riepholm 3

*Wer mitmachen will aber die Vor- und Nachbereitungstreffen nicht besuchen möchte, kann sich bei Interesse auch per E-Mail vernetzen info@isaroth.de. Die Veranstaltungen können unabhängig davon einzeln besucht werden.

Wissen wo’s herkommt!

Wer Lebensmittel direkt von Betrieben aus der Region bezieht, spart Transportwege ein und wird unabhängiger von globalen Warenströmen. Das ist nicht nur in Krisenzeiten und für das Gewissen gut.

Es schafft auch Verbindungen und Verantwortung für die Region, wenn wir uns auf die Suche nach Produkten von hier und für hier machen. Gehen wir auf die Entdeckungsreise, wo unsere täglich benötigten Lebensmitteln herkommen, tut sich für viele eine neue Welt auf. Was sonst in jeder Menge und jederzeit verfügbar war, ist auf einmal nicht mehr selbstverständlich. Dafür ist es spannend näher an die Erzeugung zu kommen und mehr davon mitzubekommen, wie unser Essen entsteht.

Aus anonymen Produkten werden wertvolle und vertrauenswürdige Lebensmittel, wenn wir wissen, wo und wie sie erzeugt werden und welche Menschen dahinter stehen.

Genau hier setzt die Regio Challenge an und nimmt die Teilnehmenden auf eine besondere Reise durch ihren Landkreis mit. Und das schöne dabei ist, dass die entstandenen Kontakte über die Aktionswoche hinaus bestehen bleiben. Es webt sich ein Netzwerk – für den sozial- ökologischen Wandel! Wir freuen uns über Interessierte, die Lust haben in diesem Jahr mit dabei zu sein.