Wächst in Vissel nur Unkraut?

Wir haben ende Juni zu einem Rundgang um die Visselseen eingeladen und einfach mal geschaut und gestaunt, was dort so alles wächst, was man davon essen kann und was man davon auf keinen Fall essen sollte. Denn um die perfekte Ergänzung für das nächste Dinnerdate zu finden, muss man nicht viel Geld ausgeben. Einige Büsche, Sträucher und Kräuter in Vissel können wirklich mehr als man denkt. Nur wenig Grünes ist hauptberuflich Hundeklo.
Naturkennerinnen Almuth Quehl und Hanna Tamke haben die Tour geleitet. Beide hatten ihren Kopf voll Wissen und ihre Taschen voll Material gepackt – denn die Natur spielt nach ihren eigenen Regeln. Einiges war noch nicht reif oder schon abgegriffen, aber konnte Dank guter Vorbereitung trotzdem zur Verkostung hervorgezaubert werden. Auch ein Zollstock und genug Munition für ein Kirschkernweitspucken, waren mit dabei.

Vom Haus der Bildung ging es los, vorbei an den Beeten des NaSchParks. Entlang des großen Visselsees, mit Stop an der großen Heidelbeerhöhle, haben wir unseren Weg zu den neuen Obstbäume in der Nordkurve erkämpft. Und dann zurück auf der anderen Seite des Sees, bis zum Abenteuerspielplatz, an dem seit diesem Jahr einige neue Beerenbüsche zu sehen sind. Die Tour fand ihr Ende neben dem Schwimmbad.
Auf dem Weg dorthin gab es viele interessante Fakten und Fantastisches, das man nicht auf Schildern lesen kann. Neben Beeren zum Essen, wurde zum Beispiel auch Stoff aus Brennesselfasern und ein Gemälde von Monét aus der Tasche gezaubert.

Verrückt was da so alles um die Visselseen wächst. Kann man sich gar nicht alles merken, deswegen gibt es inzwischen auch eine Schatzkarte dafür. Für alles weitere müsst ihr einfach beim nächsten Mal dabei sein.
Wo sollten wir das nächste mal nach Essbarem suchen?
Wir lieben neue Ideen. Sprich uns an. Sei dabei.

